Primarius Univ. Prof. Dr. Stephan Madersbacher

Vorstand der Abteilung für Urologie und Andrologie, Kaiser-FRanz-Josef Spital, Wien
Zeiten: 

jeden Dienstag, 15:00-18:30

Telefon: 
01/406 11 21 560 (Ordination) oder 01-28802-3700 (Donauspital)
E-Mail: 
madersbacherathotmail [dot] com

Lebenslauf
Ausbildung zum Facharzt für Urologie an der Univ. Klinik für Urologie Wien, 1999 Habilitation; 2001-2002 Oberarzt an der Urolog. Universitätsklinik Bern; 2004- 2/2014 Stellvertreter des Vorstandes der Abteilung für Urologie im Donauspital, Wien; seit 3/2014: Vorstand der Abteilung für Urologie und Andrologie im Kaiser-Franz-Josef Spital, Wien

Wissenschaftliche Aktivität
Über 230 Originalarbeiten in peer-reviewten Journalen, 20 Buchbeiträge, 400 wissenschaftliche Präsentationen und 300 eingeladene nationale und internationale Vorträge. Mitautor der Deutschen, Österreichischen und Europäischen Leitlininen zur gutartigen Vergrößerung der Prostata
13 wissenschaftliche Preise
2004-11/2013 Vorsitzender der Fortbildungskommission der Österreichischen Gesellschaft für Urologie; seit 11/2013 Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Urologie; Vorstandsmitglied der Qualitätspartnerschaft Urologie (Quapu); wissenschaftlicher Leiter der Zystektomiedatenbank der Österreichischen Gesellschaft für Urologie

Wissenschaftliche Schwerpunkte
Gutartige und Bösartige Erkrankungen der Prostata, Blasenfunktionsstörungen, Epidemiologie und Risikofaktoren urologischer Erkrankungen, molekulare Epidemiologie des Prostatakarzinoms und der BPH, uro-onkologische Aspekte beim betagten Patienten

Klinische Schwerpunkte
1. konservative und chirurgische Therapie uro-onkologischer Erkankungen (radikale Prostatektomie, radikale Zystektomie, nierenerhaltende Tumorchirurgie)
2. Neurogene Blasenentleerungsstörung
3. Behandlung der benignen Prostatavergrößerung (inkl. Lasertherapie bei großem Prostatavolumen)

Privat
geschieden, zwei Kinder (Florian, geb. 1996 und Hannah geb. 1999), Hobbies: Sport (Radfahren, Schifahren, Surfen)

Was ist Urologie?
Das Fach Urologie beschäftigt sich im wesentlichen mit Erkrankungen der harnableitenden Organe (Niere, Harnleiter, Harnblase, Harnröhre) und der männlichen Geschlechtsorgane (Prostata, Hoden, Nebenhoden, Penis).

Häufigste urologische Erkrankungen
Die häufigsten Krankheitsbilder, die der Urologe abklärt und behandelt, sind Beschwerden beim Wasserlassen (z.B. häufiges Wasserlassen, abgeschwächter Harnstrahl), Tumore der Niere, Blase und Prostata, unfreiwilliger Harnverlust, Potenzstörungen, Nierensteine, unerfüllter Kinderwunsch und Entzündungen von Blase und Prostata.
Urologische Notfälle
Die folgenden Beschwerden sollten Sie rasch zum Urologen führen:
Nierenkolik
Starke, meist wellenförmige Flanken- oder Unterbauchschmerzen, oft von Übelkeit oder Erbrechen begleitet. Häufigste Ursache für die Nierenkolik sind Nierensteine. Obwohl die meisten Nierensteine von selbst abgehen, können diese äußerst gefährlich sein, - vor allem wenn gleichzeitig eine Harnstauung oder Harnwegsinfektion besteht.
Hodenschmerzen
Meist verbirgt sich eine Entzündung im Hoden oder Nebenhodenbereich hinter Hodenschmerzen. Allerdings kann auch eine Hodenverdrehung Ursache sein. Meist kommt es dabei zu plötzlichen, sehr starken Schmerzen im Hodenbereich (vor allem bei Kindern). In diesem Fall sollten Sie sofort einen Urologen aufsuchen, da eine Behandlung innerhalb von 6 Stunden erfolgen soll, um eine nachhaltige Schädigung des Hodens zu verhindern.
Blut im Harn
Auch hier können banale Ursachen (vergrößerte Prostata, Infektion), aber auch ernste Erkrankungen (Tumore) zugrunde liegen. Insbesondere wenn der Harn stark blutig ist („burgunderfarben“), sollten Sie rasch einen Urologen aufsuchen. Um einer Klumpenbildung vorzubeugen, sollten Sie in diesem Fall sehr viel trinken.
Harnverhaltung
Vor allem bei älteren Männern kann es, zumeist wegen einer Prostatavergrößerung zu einer Harnsperre kommen. Schmerzhafter Harndrang mit gleichzeitigem Unvermögen, zu urinieren, sind Zeichen dafür. Eine Entlastung mittels Katheter bringt rasche Besserung. Bei längerem Bestehen kann es zu Nierenversagen kommen.

Urologische Vorsorge
Viele Erkrankungen können bei regelmäßiger Gesundheitsvorsorge rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Dies trifft im besonderen Maße für den Prostatakrebs zu, der häufigste bösartige Tumor des Mannes. Männer ab dem 45. Lebensjahr (bei familiärer Belastung mit Prostatakrebs ab dem 40. Lebensjahr) sollten daher mindestens einmal pro Jahr zur „Prostatavorsorge“ gehen. Dabei wird die Prostata mit dem Finger abgetastet und ein Bluttest vorgenommen; beide Untersuchungen sind nahezu schmerzfrei und benötigen einen Zeitaufwand von wenigen Minuten.

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